Ziele der KBPH
Die Konferenz Berner Pfadiheime (KBPH) ist in ein Organ der Pfadi Kanton Bern. Sie ist für alle Belange der Berner Pfadiheime zuständig.
Jede Heimträgerorganisation, welche Mitglied der KBPH ist, bezahlt einen jährlichen Beitrag, der abgestuft ist nach Heimkategorie (Grösse, Ausbaustandard, Vermietungsmöglichkeiten usw.). Dafür können die KBPH-Mitglieder Beiträge für planbaren Unterhalt und Anschaffungen erhalten. Die Subventionshöhe ist abhängig von der Einstufung, resp. vom Jahresbeitrag.
Die Beiträge an die Pfadiheime sind möglich, weil die Pfadi Kanton Bern seit 1996 SEVA-Genossenschafter war. Allerdings wurde Ende 2002 die SEVA nach dem Beschluss des Grossen Rates vom 4.9.02 in das Unternehmen SWISSLOS überführt. SWISSLOS übernahm die Verantwortung für die Durchführung aller Grosslotterien im Gebiet aller Deutschschweizer Kantone und im Tessin. Die SEVA wurde per Ende 2003 als öffentlich-rechtliche Genossenschaft von Gesetzes wegen aufgelöst. Der Grosse Rat beriet im Rahmen der Behandlung der Teilrevision des Lotteriegesetzes, welche Mittel künftig den gemeinnützigen und wohltätigen Organisationen aus dem Lotteriefonds zustehen werden: Besitzstand für SEVA-Genossenschafter bis 2006; ab 2007 Schaffung eines Fonds für wiederkehrende Betriebsbeiträge an gemeinnützige Organisationen aus Mitteln des Lotteriefonds (Bedingung: Leistungsvertrag mit POM / Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern).
Die Leitung der KBPH hat am 7. November 2005 eine andere Lösung mit dem Lotteriefonds, resp. der POM vereinbart: Ab 2006 werden erhöhte Beiträge für Pfadiheimbauten ausbezahlt. Dafür müssen ab 2007 der planbare Unterhalt und Anschaffungen mit Eigenmitteln der KBPH finanziert werden. Damit dies längerfristig möglich bleibt, muss die KBPH neue Finanzquellen suchen.
Zur Zeit werden die neuen Subventionsrichtlinien erarbeitet. Die KBPH-Mitglieder (Heimträgerorganisationen) werden anfangs 2006 genauer informiert.
Was profitieren Heimträgerorganisationen, wenn sie Mitglied der KBPH sind
- Beiträge aus dem Fonds Berner Pfadiheime und dem Fonds für PTA-gerechtes
Bauen Zinsgünstige Heimbaudarlehen - Beiträge an Einträge in Gruppenhausverzeichnisse
- Möglichkeit für SWISSLOS-Verkauf (mit 10% Provision)
- Erfahrungsaustausch unter Heimverantwortlichen
- Beratung in Heimfragen
- Interessenvertretung“ der Pfadiheim-Trägerorganisationen gegenüber der Öffentlichkeit, den Tourismus-Organisationen, den Behörden, der kant. Verwaltung (beco), dem Lotteriefonds sowie gegenüber SWISSLOS und der PKB (Pfadi Kanton Bern)
KBPH Leitung
Amtsperiode (2005 – 2007)
- Heinz Jenni / Murmle (Präsident)
- vakant (Vizepräsident)
- Sabine Schütz / Arka (Sekretärin)
- Regula Bürki / Zwirbu (Kassier)
- Bernhard von Zenker / Zirku (Gesuchsverantwortlicher)
- André Burri / Pallas (Vizepräsident PKB, Vertreter des Kantonalkomitees in der KBPH-Leitung)
