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2007 Juli a.o. AL-Versand

Mail der Waadländer AL zur Datenbank & Zeitschrift

Liebe Als, Bez-Leiter und Coaches

Da wahrscheinlich der grösste Teil von euch vor kurzer Zeit ein E-Mail der Waadtländer ALs erhalten hat, wollen wir mit diesem AL-Versand die eine oder andere Aussage richtigstellen. Unsere Richtigstellung ist jeweils kursiv geschrieben und der jeweiligen Interpretation der Waadländer AL angefügt. Auch bitten wir euch, die Details zur zentralen Datenbank und zur Mitgliederzeitschrift im angefügten PDF-Dokument zu lesen.

Mail der Waadländer AL:
Liebe Abteilungsleiterin, lieber Abteilungsleiter,

Die PBS arbeitet im Moment an zwei wichtigen Projekte: 1. Eine zentrale Mitgliederdatenbank, die alle Daten jedes Pfadi der Schweiz beinhalten wird und durch jeden AL gefüttert und betreut werden muss. 2. Eine Mitgliederzeitschrift, die jedes Pfadi automatisch 4-mal im Jahr erhalten wird und Werbung enthalten wird. Beides ist ab Januar 2008 für alle Pfadi und Abteilungen obligatorisch! Wir Waadtländer Abteilungsleiter sind sehr besorgt was die Folgen auf unsere Abteilungen angeht und wir wollen die freie Wahl verlangen an diesen Projekten teilzunehmen oder eben nicht. Wir möchten dich hiermit auf die Probleme und Nachteile dieser Projekte aufmerksam machen und dich ermutigen darüber nachzudenken und uns zu unterstützen, damit wir die Stimme der ALs vertreten können! Unsere Argumente sind folgende (Ausführlichere Erklärungen im Anhang):

1. Zusätzlicher administrativer Aufwand / Doppelte Arbeit
Zusätzlich zur Abteilungsdatenbank musst Du dann auch diese der PBS betreuen. Der AL wird übrigens nicht der einzige sein der die Daten seiner Mitglieder abändern kann (ein programmiertes Chaos!)

Die zentrale Datenbank löst alle Abteilungs-eigenen Datenbanken ab. Nach der sicherlich zeitaufwendigen Neuerfassung, vereinfacht die Datenbank die Arbeit der Als, der Kantone und des Bundes.

- das jährliche Erstellen der Bestandesmeldungen fällt für die Abteilungen und die Kantone weg
- Kantone und Bund müssen keine zusätzliche Datenbank für die J&S-LeiterInnen führen (weniger bezahlte Arbeitsstunden für PKB-Seki)
- Wer auf die Datenbank zugreifen kann, wird genau geregelt werden. Veränderungen anbringen können nur ganz wenige Leute. Alle Daten ihrer Mitglieder kann nur die Abteilung ansehen. Jede weitere Ebene kann nur die Daten ansehen, die unbedenklich und für sie notwendig sind. Der Schutz der Daten wird technisch (klar strukturiertes Rechtesystem) und organisatorisch (Instruktion, Sensibilisierung, Richtlinien) sichergestellt.

2. Keine alternative Lösung: wenn die Eltern nicht wollen, dass ihres Kind in einer DB eingeführt wird oder eine Zeitschrift mit Werbung erhält
Die Einwilligung der Eltern ist rechtlich Notwendig. Folgend wird es nicht möglich sein sich ans BuLa anzumelden ohne in der DB zu sein. Und die Zeitung wird auch jeder BuLa Teilnehmer automatisch erhalten. Soll man diese Kinder ausschliessen?

- Wenn sich eine Person nicht in der Datenbank eintragen lassen will oder die Eltern die Bewilligung nicht geben: Diese Person muss mit einer speziellen Markierung versehen werden. Dann taucht ihr Name nur für die Abteilung auf, aber nicht für die kantonale oder nationale Ebene. Sie wird für den Mitgliederbeitrag dennoch gezählt. Diese Person wird den gleichen Mitgliederbeitrag bezahlen wie alle anderen, aber keine Mitgliederzeitschrift erhalten, da die Adresse ja nicht bekannt ist.
- Die BuLa Datenbank läuft über das gleiche Programm wie die zentrale Datenbank. Es besteht jedoch keine Verknüpfung zwischen der BuLa-Datenbank und der zentralen Datenbank. Wenn eine Person sich nicht schriftlich für ein Lager anmeldet, kann sie normalerweise auch nicht in einem Lager teilnehmen.

3. Die PBS schenkt den AL kein Vertrauen!
Ein Ziel der Zeitschrift ist die AL umgehen, damit die Infos der PBS direkt an Alle Pfadi gehen (wir AL machen unsere Arbeit nicht gut?!). Unsere Autonomie und Entscheidungsfreiheit wird so eingeschränkt.

- Wir sind der Meinung, dass die Zeitschrift den Informationsfluss erleichtert und wir glauben nicht, dass dies etwas mit Vertrauen zu tun hat.

4. Eine nationale Zeitschrift wird für die Kinder nicht sehr interessant sein
Pfadi ist: die Kinder zu motivieren eine kleine Zeitschrift zu kreiren oder eine Korrespondenz mit Pfadi eines anderen Landes zu führen. Das ist viel wertvoller als passiv eine Zeitschrift zu bekommen dessen Inhalt lokal nicht einschlägig ist. Und was wird aus dem Abteilungsblatt?

- Dies entspricht nicht unserer Meinung. Wir glauben, dass eine nationale Zeitschrift nationale Verknüpfungen schaffen könnte.

5. Die Kosten dieser Projekte sind hoch und führen zu einer erneuten Mitgliederbeitrag Erhöhung
Die Datenbank wird zum Beispiel das doppelte kosten, als was im Finanzplan vorgesehen wurde (240'000.- Frs anstatt 120'000.- !). Die Zeitung wird etwa 3.- Frs per Mitglied kosten.

- Das die Datenbank das Doppelte kosten soll, ist reine Spekulation. Wir sind uns bewusst, dass ein solches Projekt nicht auf den Franken genau budgetiert werden kann, wissen jedoch von der PBS das Mehrkosten durch zusätzliche Sponsoren / Gönner gedeckt werden.
- Die 3.- für die Mitgliederzeitung, werden von dem jetzigen Mitgliederbeitrag gedeckt. Somit erhält jedes Mitglied für denselben Beitrag eine grössere Gegenleistung.

6. Die Pfadi sollte die Kinder nicht als Werbeziel nutzen
In der Schule ist die Werbung nicht willkommen, um die Kinder ein wenig zu schützen. Die Pfadi, die sich als sinnvoll und altersgerecht darstellt, sollte die Kinder auch nicht dem Druck der Werbung aussetzen.

- Die Adressen der Mitglieder werden niemals an Dritte weitergegeben. Somit erhalten die Mitglieder die Werbung aussschliesslich in der Mitgliederzeitschrift oder in anderen PBS-Versänden.
- Dank den Werbeeinnahmen wird es der PBS in Zukunft eher möglich sein, eine Mitgliederbeitragserhöhung zu vermeiden.

Kurz gesagt: viel Geld, Energie, Nachteile und administrativer Aufwand für ein Resultat, dass den Abteilungen und den Kindern wenig bietet!!!
Die Schlussfolgerung: wir müssen handeln! Die PBS hat vor, die Abteilungen erst nach ihrer Meinung zu befragen wenn die Projekte vollendet sind. Die einzige Möglichkeit eine für Alle annehmbare Lösung zu finden ist jetzt zu handeln und an der Delegierten Versammelung im September einen Konsens zu finden. Nachher wird es zu spät und zu teuer sein.
Du teilst unsere Sorgen? : unterstütze unser Vorgehen ( >> die Petition hier unterschreiben ) und sprich vorallem mit deiner Kantonalen Leitung ! Ausführlichere Erklärungen findest Du im Anhang.

Wir hoffen, dich darauf aufmerksam gemacht zu haben, was dich und deine Abteilung ab Januar erwartet, und ermutigen dich mit deinen Leitern und anderen AL darüber zu sprechen. Es ist wichtig, dass du deine Fragen und Besorgnisse deiner Kantonalen Leitung mitteilst. Deine Reaktionen, positiv oder negativ, sind auch auf unserer Homepage willkommen: www.no-scouting-limits.ch.

Mit besten Pfadigrüssen !
Die AL der Waadt

Wenn ihr noch weitere Fragen zur zentralen Datenbank oder der Mitgliederzeitschrift habt, beantworten wir euch diese gerne.

Chili & Mamba

Helfer für das BuLa ULa 8

Didier Raboud (VD) und ich, Anne-Françoise Vuilleumier/Paon (NE), sind für das Programm der Unterlager BigBang verantwortlich, und wir suchen Personen von deutsche Schweiz für unsere Programmleitung! 
Könntet ihr uns Namen (und e-mail oder natel) geben, von Personen, die vielleicht interressiert sind? Wir schicken ihr schon ein Dokument (auf Deutsch, gut übersetzt!), mit die Beschreibungen von die verschiedenen Jobs.
(Vielleicht gibt es Personen, die in Romandie studieren? So können sie ein bisschen Frazösich, und vor allem, sind sie nicht zu weit für die Sitzungen!)

Vielen Dank und Bis Bald!
Anne-Françoise/Paon

PS: Bitte, entschuldigt die Fehler ;-))

125 Jahre Gotthardbahn mit der Pfadi

2007 feiert die SBB das 125 Jährige Jubiläum der Gotthardbahn. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten können bei einem Wettbewerb der SBB für alle Schweizer Schulklassen der 5 und 6 Klasse, ca. 52 Klassen mit 1000 Kinder und 100 Lehrer eine Übernachtung im Zeltlager in Biasca inklusive Pfadi Feeling und Open-Air der Teen-Band Pegasus am 10. & 11. September 2007 gewinnen.
Die SBB hat sich zur Organisation des Events an die PBS gewandt, da wir die nötige Erfahrung dazu besitzen. Der Pfadi bietet sich nun die einmalige Gelegenheit, auf Kosten der SBB ein Event zu veranstalten, der für die Pfadi wirbt und hoffentlich einige neue Mitglieder bringt.

Nebst dem Open-Air ist die Pfadi für das gesamte Programm verantwortlich. Es wird Pfadi-Aktivitäten geben und es wird ein Pfadilager mit 200 Spatz-Zelten und Tippis, Beduinenzelten, Volleyballfeldern, Sauna, Holzturm, Seilbrücke etc. gebaut.

Nun sind wir auf eure Hilfe angewiesen!

  1. Wir benötigen noch 200 (Spatz) Pfadi-Zelte, um dem ganzen Lager einen authentischen Pfadi-Touch zu verleihen. Selbstverständlich haben die Besitzer der Zelte auch etwas davon:
    Pro Zelt gibt es 40.- Prämie (symbolisch), die Zelte werden nach dem Anlass geputzt, sind versichert, und fehlende Teile werden ersetzt (in einem vernünftigen Rahmen). Voraussichtlich werden die Zelte per Bahn Transportiert.
  2. Zudem haben interessierte Leiter, Rover und Dienst-Rover die Möglichkeit, am Lager im Tessin teilzunehmen (alles wird durch die SBB bezahlt, jeder Teilnehmende Pfadi erhält 100.- für seine Mithilfe). Das Lager dauert für die Pfadis ca. 5-6 Tage.

Bitte unterstützt uns bei dieser grossartigen Gelegenheit und meldet euch bis zum 30. Juli wegen der Zelte bei mir. Und macht den Leitern und Rovern das Angebot, als Helfer teilzunehmen. Alle Interessierten melden sich bitte per Mail Roger.Germann@pbs.ch an mich. Für Fragen stehe ich unter der gleichen Adresse zur Verfügung.

Ich bedanke mich für eure Bemühungen und wünsche euch ein spannendes Jubiläumsjahr.

Beste Pfadigrüsse
Roger Germann / Spike
PBS Projektleiter 125 Jahre Gotthard Jubiläum
Pfannenstielstrasse 57
8132 Egg
Roger.Germann@pbs.ch

Mithilfe an Webtool

Hallo zusammen!
Ich arbeite im Projekteteam der Berner Gesundheit und suche Jugendliche zwischen 14 und 22 Jahren, welche in einer Begleitgruppe mithelfen. Es geht um die Entwicklung eines Webtools zum Thema Alkohol, welches sich an Jugendliche richtet. Im Anhang findet ihr den Kurzbeschrieb des Projekts und eine Ausschreibung zum Abgeben/Aufhängen/Auflegen.

Seht ihr eine Möglichkeit, mir Jugendliche zu vermitteln? Bitte meldet euch, falls ihr Fragen oder weitere Anregungen habt. Ich bin jeweils mittwochs bis freitags im Büro anzutreffen…

mit besten Grüssen
Maya Mezzera
Projekte
Eigerstr. 80
3000 Bern 23
Tel: 031 370 70 97
Fax: 031 370 70 71
e-mail: maya.mezzera@beges.ch
www.bernergesundheit.ch
www.santebernoise.ch